Manchmnal frage ich mich, wie es sein kann, dass mir Dinge in den unmöglichsten Situationen passieren. Ein falscher Gedanke, und die Konzentration ist im Eimer. Dumm nur, dass ich sehr oft falsche Gedanken habe. Mein Herz rast, meine Innereien fühlen sich an, als hätten sie sich umgedreht, und von meinem Hirn will ich erst gar nicht reden.
“Scheiße”, denke ich, “du bist verliebt”. Aber vor 2 Minuten war ich das noch nicht. In diesen 2 Minuten kam wohl der erste falsche Gedanke.
Und überhaupt, es ist kompliziert. Bin ich wirklich verliebt? in Sie? vielleicht. Aber was, wenn ich nur in das Konzept der Zweisamkeit verliebt bin? Möglich wäre das, denn die die Trümmer meiner Vergangenheit sind inzwischen beseitigt. Fehlt mir etwas? vor 2 Stunden hat mir noch nichts gefehlt. Vielleicht ist es die Müdigkeit, die Lustlosigkeit, die mich nach draußen treibt und mich zwingt auf die Suche nach dem Leben zu gehen.
*blatt zur Seite leg*
Und jetzt die Gefühlsvorhersage für diesen Samstag Abend: Deprimiert mit Aussicht auf Selbstironie.
Die Gewinner beim Phrasenlotto sind: “war ja klar”, “scheiß drauf, dann machst du’s halt”, “Ich bin selbst schuld, dass ich mich in solchen Mist reinsteigere” und “Nächstes Mal gehst du sowas aber entspannter an.”


