Zeit, neues zu schaffen.
Es ist Frühjahr, überall grünt es. Ein wohlbekanntes Volkslied meint sogar, die Bäume würden ausschlagen, was sogar stimmt, nur tun sie das seit Mitte April. Klimakatastrophe live, Eintritt ist frei, und das Beste: Sie brauchen nur aus dem Fenster zu sehen, um das alles hautnah mitzuerleben, als wären sie mittendrin. Okay, sie sind mittendrin, aber wahrscheinlich interessiert Sie das nicht mal.
Jedes Jahr im Frühling zeigt uns die Natur, wie sinnvoll die Evolution die vergangenen 4,55 Milliarden Jahre genutzt hat. Und mitten in diesem Wunder sitze ich. Seit nunmehr 19 Jahren habe ich nichts geschafft, nur durchschnittliches auf die Beine bekommen, nichts neues geschaffen, und das soll sich ändern.
Ein neuer Lebensabschnitt soll beginnen, aber ich weiß noch nicht wann. Ich will meine Energie nicht mehr verschwenden, ich will meine kreative Energie nicht verrohen lassen, aber mir fehlt immer noch der passende Kanal. Meine Gedanken kann ich weder mit einem Stift noch mit einer Kamera ordentlich visualisieren, schreiben kann ich erst recht nicht, auch wenn das in der Vergangenheit mehrfach angezweifelt wurde und die Musik? Ich bin einfach nicht gut genug. Ohne eines dieser Elemente würde in meinem Leben etwas fehlen, aber ich werde keines davon jemals richtig beherrschen können, wenn ich mich nicht spezialisiere.
Vielleicht sollte ich einfach da weitermachen, wo sich neue Chancen ergeben.




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